Montag 1.4.2019 - Mittwoch 3.4.2019

Entstehung, Ermittlung und Bewertung von Eigenspannungen

In der technischen Praxis sind Rand­schichten meist die höchst­bean­spruchten Bauteilbereiche. Dazu tragen inhomogene Spannungszustände wie Biegung oder Torsion ebenso bei wie Kerb­wirkungen, Ermüdungsbean­spru­chungen, tribologische Beanspru­chungen und korrosive bzw. oxida­tive Einwirkungen. Daher kommt dem randnahen Eigenspannungs­zustand oft eine sehr wesentliche Rolle für das Bauteilverhalten unter Betriebsbeanspruchung zu.

Im Fortbildungsseminar werden die Teilnehmer mit der Entstehung, der Ermittlung und der Bewertung von Eigenspannungen in metallischen und keramischen Bauteilen vertraut gemacht. Dazu werden die Erzeugung von Eigenspannungen durch unterschied­liche Fertigungsprozesse, ihre Bestimmung durch röntgenogra­phische, neutronographische und ausgewählte mechanische Verfahren sowie die Auswirkungen von Eigenspannungen auf das Bauteilverhalten behandelt. Es werden Versuche und praktische Übungen zur Ermittlung von Eigenspannungen durchgeführt.

Die Fortbildungsveranstaltung wendet sich gleichermaßen an Wissenschaftler sowie Ingenieure und Techniker, die in der industriellen Fertigung, in der Prozess- und Qualitätskontrolle sowie in der Entwicklung und Forschung tätig sind.

Veranstalter:

Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
Fort- und Weiterbildung
Hahnstraße 70
D-60528 Frankfurt am Main
T: +49-69-75306-757
F: +49-69-75306-733
fortbildung@dgm.de
http://www.dgm.de

Termininformationen:
Montag 1.4.2019 - Mittwoch 3.4.2019
Ort:
Karlsruhe