Hochtechnologiestandort im Hamburger Westen

Spatenstich für Innovationszentrum auf DESY-Campus

Im Hamburger Westen wird ein neues Innovationszentrum gebaut. Es soll ab 2021 Existenzgründern und Start-ups, die den Forschungsfeldern auf dem Campus Hamburg-Bahrenfeld entsprechen, Büros und Laborflächen bieten.

Visualisierung des Innovationszentrums © DESY, DFZ Architekten

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, die Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, der Vorsitzende des DESY-Direktoriums Prof. Helmut Dosch, der Präsident der Universität Hamburg Prof. Dieter Lenzen sowie DESYs Chief Technology Officer Dr. Arik Willner den Bau des Innovationszentrums auf dem Hamburger DESY-Campus gestartet.

Das Innovationszentrum auf dem Forschungscampus in Hamburg-Bahrenfeld ist ein Gemeinschaftsprojekt von DESY, der Universität Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg und soll der Science City Bahrenfeld ein Gesicht als Hochtechnologiestandort im Hamburger Westen verleihen. Es wird nach Fertigstellung zu Anfang 2021 rund 2600 Quadratmeter Büros und Laborflächen für Existenzgründer und Start-ups bieten, die den Forschungsfeldern auf dem Campus entsprechen. Betrieben wird das Innovationszentrum von der Innovationszentrum Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld GmbH mit Arik Willner als Geschäftsführer.

Rund 2600 Quadratmeter Nutzfläche teilen sich auf Büro- und Besprechungsräume, Labore, Co-Working-Flächen und eine kleine Cafeteria auf. Die Baukosten in Höhe von rund 17,5 Millionen Euro finanziert die Stadt Hamburg mit einer Zuwendung in Höhe von 14,2 Millionen Euro. Die restlichen 3,3 Millionen Euro werden durch DESY getragen.

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Zurzeit bietet das im Februar eröffnete DESY Innovation Village jungen DESY-Start-ups Büroräume, Werkstatt- und Laborfläche. Neben dem Innovationszentrum und dem DESY Innovation Village plant DESY derzeit im Auftrag des Bundes und mit Unterstützung der Stadt Hamburg ein integriertes Technologie- und Gründerzentrum. Dies soll auf Start-ups aus den Bereichen Life Science, Bio- und Nanotechnologie sowie neue Materialien fokussiert sein und die notwendige komplexe Laborinfrastruktur mit allen Sicherheitsaspekten für diese Bereiche bieten.

Eine langfristige Vision ist die enge Vernetzung des Wissenschaftsstandorts mit Industrieunternehmen, für die die wissenschaftliche Exzellenz auf dem Campus – mit dabei sind unter anderem zwei Exzellenzcluster der Universität Hamburg – einen großen Vorteil darstellt. Ein derart belastbares und gut vernetztes System stärkt die Innovationskraft sowohl in der Wissenschaft als auch im unternehmerischen Sektor.

Quelle: DESY

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