Labvolution 2019

Use-Cases und Hands-on-Labor im SmartLAB 2019

Das auf der Labvolution 2019 aufgebaute SmartLAB schlägt eine Brücke – zwischen Ideen und Technologien, die im Laboralltag funktionieren. Zwei Use-Cases führen den Anwendern vor, welche Vorteile und Potenziale darin stecken, das eigene Labor auf "smart" umzurüsten.

Das SmartLAB auf der Labvolution 2017 © Deutsche Messe

Die Optimierung von Labor-Workflows gehört neben der Vernetzung zu den großen Themen der diesjährigen Labvolution. Das SmartLAB ist bereits zum dritten Mal Teil der europäischen Fachmesse und will die Besucher mit neuen Features und einem ausgeweiteten Hands-On-Angebot beeindrucken. An allen drei Tagen wird es ein umfangreiches Programm geben, u.a. Vorträge, Hands-On-Phasen und Podiumsdiskussionen sowie zwei Use-Cases. Diese werden an allen drei Messetagen jeweils am Vor- und am Nachmittag vorgeführt.

"Mit den Use-Cases verdeutlichen wir den Besuchern, wie das Arbeiten in einer digitalisierten Laborumgebung aussehen könnte und vor allem welche Vorteile es mit sich bringt", sagt Privatdozent Dr. Sascha Beutel, Projektverantwortlicher SmartLAB am Institut für Technische Chemie der Leibniz Universität Hannover. "In beiden Use-Cases wird der Labormitarbeiter interaktiv durch die Arbeitsschritte geführt, wobei die digitalen Systeme vollautomatisch die gesamte Dokumentation übernehmen und dabei helfen, Fehler zu vermeiden."

Use-Case "Bioreaktor-Induktion"
Use-Case eins ist eine Bioreaktor-Induktion. Die Induktion ist ein klassischer Schritt in vielen biotechnologischen Prozessen. Durch sie werden die Mikroorganismen in einem Prozess dazu angeregt, das gewünschte Produkt zu bilden. Der Vorteil: Die Mikroorganismen können zu Beginn erst einmal unbeeinflusst wachsen und müssen erst nach der Induktion Energie für die Produktbildung aufwenden.

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Use-Case "Wasseranalytik mit Felduntersuchung"
Beim zweiten Use-Case geht es um eine Wasserprobe im Feld, die mittels eines kolorimetrischen Assays untersucht wird. Die Auswertung erfolgt dann nicht durch manuelles Abgleichen mit einer Farbskala, sondern mithilfe der LabGlasses-Kamera und dem Bildverarbeitungsalgorithmus. Dadurch lässt sich eine bessere Vergleichbarkeit bei diesen Tests erreichen. Die Probe wird dann in das SmartLAB überstellt. Hier wird die Probe anhand von PCR und Titration auf biologische und chemische Parameter untersucht.

Voll digitalisierter Workflow im Hands-on-Labor
Neu im smartLAB 2019 wird das Hands-on-Labor sein, in dem die Besucher die Chance bekommen, einen voll digitalisierten Workflow selbst durchzuführen. Bei diesem Workflow handelt es sich um das Ansetzen einer zuckerhaltigen Lösung mit einer definierten Konzentration, die mittels refraktrometrischer Messung überprüft wird. In jedem Teilschritt des Workflows wird der Besucher digital geführt und alle relevanten Daten werden automatisch dokumentiert.

Zu den ursprünglichen Partnern des smartLAB gehören neben dem TCI und der Deutschen Messe die Unternehmen Eppendorf, Labfolder, Köttermann, PreSens, Schmidt+Haensch, Sartorius sowie das Fraunhofer IPA. Neu hinzugekommen sind Mettler Toledo, iGo3D, Noack Laboratorien, Realworld One und das Institut für Journalistik und Kommunikation der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Quelle: Deutsche Messe

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