Mahlen zur Probenvorbereitung

Nussproben für Analytik und Qualitätskontrolle vorbereiten

Der Autor beschreibt, welche Anforderungen bei der Vorbereitung von Nussproben erfüllt werden müssen und welches Gerät hier zum Mahlen eingesetzt werden kann.

© Fritsch

Für die Analytik und Qualitätskontrolle von Nüssen ist eine sorgfältige Probenaufbereitung unerlässlich. Damit können die Unbedenklichkeit des Lebensmittels überprüft und ein konstanter Geschmack eines nusshaltigen Produkts gewährleistet werden.

Nüsse gelten für die Lebensmittelkontrolle als problematisches Produkt, denn an der Schale ist oft nicht zu erkennen, ob der Kern qualitativ entsprechend ist. Im Inneren können sich (ungleich verteilt) Pilzsporen oder Toxine befinden und nur mit korrekter Stichprobenentnahme und definierten Methoden lassen sich die Proben auf Unbedenklichkeit überprüfen. Wichtiger Aspekt in der Produktion von Lebensmitteln ist außerdem die Erzeugung eines konstant gleichen Produktes. Daher müssen die Inhaltsstoffe bei jeder Verwendung exakt die gleichen Eigenschaften besitzen.

Anforderungen an die Probenaufbereitung
Um das volle Spektrum der Analyse durchführen zu können, wird eine repräsentative homogene Probe benötigt. Während der gesamten Probenvorbereitung darf die Probe keinerlei physikalischen oder chemischen Einflüssen ausgesetzt sein. Die während der Zerkleinerung auftretenden Effekte würden sonst die Analysenwerte verfälschen. Hitze würde z. B. jegliche Proteinstrukturen wie Mikroorganismen oder flüchtige Substanzen für die Analyse nicht nachweisbar machen. Durch thermische Belastungen würden beispielsweise Toxine verdampfen. Auch darf keine längere mechanische Belastung stattfinden, da sonst Fette aus den organischen Zellen austreten und mit anderen Zellbestandteilen in der Mahlkammer verkleben.

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Mahlen mit hohem Luftdurchsatz
Die optimierte Luftführung in den Fritsch-Schneidmühlen sorgt für besonders hohen Luftdurchsatz in der Mahlkammer, beschleunigt so den Mahlvorgang und schützt effektiv vor Verstopfen des Siebes. Ein weiteres Plus ist die einzigartige Mahlraumgeometrie: Der Mahlraum ist mit minimalem Totraum und progressiver Schneidgeometrie zwischen Rotor und Gegenmessern gestaltet, so dass das Mahlgut automatisch weitertransportiert und dabei immer feiner bis zur gewünschten Endfeinheit zerkleinert wird. Das Mahlgut kann sich nirgendwo festsetzen.

Das Resultat: hoher Durchsatz, geringe thermische Belastung durch geringe Verweildauer der Probe in der Mahlkammer und minimierter Reinigungsaufwand.



AUTOR
Dipl. Chem. Wieland Hopfe
Fritsch GmbH
info@fritsch.de
www.fritsch.de

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