Nachweis von primären Antikörpern

Nano-Secondaries für verbesserte Detektion

Die Chromotek GmbH, Hersteller von Alpaka-Nanobodies für Forschungsanwendungen, hat neuartige Nano-Secondaries für den Nachweis von primären Antikörpern entwickelt. Sie eignen sich laut Unternehmen für den Einsatz in der Immunfluoreszenz, in der hochauflösenden Mikroskopie und in Western-Blots.

Multiplex Immunofärbung verschiedener Proteine in HeLa Zellen mit drei subklassen-spezifischen Primärantikörpern aus Maus sowie drei subklassen-spezifischen anti-Maus Nano-Secondaries: Grau: Maus IgG1 anti-Vimentin und Alpaka anti-Maus IgG1-VHH Alexa Fluor 647. Grün: Maus IgG2b anti-Lamin A/C und Alpaka anti-Maus IgG2b-VHH Alexa Fluor 488. Rot: Maus IgG3 anti-MOT und Alpaka anti-Maus IgG3-VHH Alexa Fluor 568. Maßstabsbalken: 10 µm. Die konfokalen Bilder wurden aufgenommen an der zentralen Bioimaging-Einrichtung des Biomedizinischen Zentrum der LMU, München. © Chromotek

Die sekundären Antikörper bestehen aus an Alexa Fluor® konjugierten Nanobodies, die an primäre Antiköper aus Maus und Kaninchen mit hoher Affinität und Spezifität binden. Sie können in der Immunfluoreszenz, hochauflösender Mikroskopie und zum Western Blotten eingesetzt werden.

Nano-Secondaries bieten Wissenschaftlern eine Fülle von Vorteilen: Durch die gleichzeitige Inkubation von primären Antikörpern und Nano-Secondaries werden sowohl die Testdauer verringert als auch die Anzahl der Arbeitsschritte reduziert. Darüber hinaus sind Nano-Secondaries etwa 10-mal kleiner als herkömmliche (sekundäre) Antikörper. Ihre geringe Größe ermöglicht eine bessere Gewebedurchdringung, einen leichteren Zugang zum Antigen und verkleinert so den Abstand zwischen Epitop und Fluoreszenzfarbstoffen. Daher sind sie ideale Sonden für die hochauflösende Mikroskopie.

In der Entwicklung wählt Chromotek ausschließlich Nanobodies mit der gewünschten Spezifität aus, während Nanobodies, die an andere primäre Antiköper aus anderen häufig verwendeten Tierarten oder an Antiköper-Unterklassen derselben Spezies binden, ausgeschlossen werden können. Daher haben die Nano-Secondaries eine außergewöhnlich hohe Spezifität und erfordern keinerlei Voradsorption, wie sie bei traditionellen Sekundärantikörpern üblich ist. Darüber hinaus eignen sich die Nano-Secondaries für den gleichzeitigen Nachweis mehrerer primärer Antikörper, die entweder aus verschiedenen Spezies oder sogar aus verschiedenen Unterklassen derselben Art bestehen können. Dies konnte erfolgreich für drei primäre Mausantikörper gezeigt werden (s. Bild).

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Chromotek stellt Nano-Secondaries rekombinant in Bakterien her und gibt an, dass die Nanobodies biochemisch detailliert charakterisiert und gründlich validiert sind. Der Markierungsgrad mit Fluoreszenzfarbstoffen sei bekannt, ebenso, an welche die Antikörper-Domänen die Nano-Secondaries binden, so das Unternehmen aus Martinsried.

Zum Launch der Nano-Secondaries freut sich ChromoTek CEO Marion Jung: „Die neuen Nano-Secondaries revolutionieren die Immunfärbung. Unsere Nano-Secondaries setzen durch höhere Auflösung, schnellere Färbungen, Multiplexing und transparente Dokumentation einen neuen Standard für Sekundärantikörper."

Quelle: Chromotek GmbH

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